
(Weimar) Anlässlich der Mitgliederversammlung des Anna Amalia und Goethe Freundeskreises e.V. erhielt die Historikerin Dr. Gabriele von Trauchburg die Ehrengabe des Freundeskreises; zuvor wurde nur 2008 die Leipziger Germanistin Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt damit geehrt.
„Die Ehrengabe des Freundeskreises wird selten verliehen“, so der Vorsitzende Dr. Ettore Ghibellino, „es handelt sich hierbei um eine silberne Münze aus dem Herzogtum Sachsen-Weimar und Eisenach aus 1763, die unter der Regentin Anna Amalias geprägt wurde.“ Mit der Auszeichnung werden Dr. Gabriele von Trauchburgs epochale Studien zur Goethe-Zeit gewürdigt, denen gemein ist, dass scheinbar sicher geglaubtes Wissen durch profunde Archivarbeit – darunter 21 neu entdeckte Wieland- Briefe - gründlich hinterfragt wird.
Damit ist ein neuer Zugang zur historischen Erfassung von Goethes erstem Weimarer Jahrzehnt möglich geworden, Persönlichkeiten wie unter anderem das gräfliche Ehepaar Caroline und Johann Eustachius von Görtz, Christoph Martin Wieland, die Gräfin Giannini sowie das Ehepaar Charlotte und Josias von Stein erscheinen in einem neuen Licht.
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